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Schwache Resonanz auf aktuelle Windkraft-Ausschreibung

19.02.2019 | Energienachrichten

An der aktuellen Ausschreibungsrunde für Windkraft an Land im Umfang von 1.840 Megawatt haben sich Projekte im Umfang von lediglich 499 Megawatt beteiligt. Dies zeigen die Ende letzter Woche veröffentlichten Zuschläge der Bundesnetzagentur.

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) kritisiert in diesem Zusammenhang, dass zahlreiche Windkraft-Projekte aus vorangegangenen Ausschreibungsrunden auch zwei Jahre später noch nicht in Betrieb gegangen seien. Ein relevanter Teil vergangener Genehmigungen befinde sich in der Phase der Umgenehmigung oder sogar in Klageverfahren. Zudem, so der BWE, würden die Genehmigungsverfahren mit einer durchschnittlichen Dauer von 800 Tagen vielen Projekten das vorzeitige Ende bescheren. Erschwerend komme hinzu, dass die für die letzten Ausschreibungen geltende verkürzte Umsetzungsfrist von 24 Monaten die Branche verunsichere.

Dazu BWE-Präsident Hermann Albers: "Der Ausbau der Windenergie an Land hat sich vom Fehlstart der Ausschreibungen in 2017 noch nicht erholt. Ausschreibungen leisten keinen ausreichenden Beitrag mehr, um den Zubau des Leistungsträgers der Energiewende geordnet und planmäßig abzusichern. Erforderlich ist ein deutlicher Schub bei den Flächenausweisungen und in der Genehmigungspraxis. Nur dann lässt sich das bereitstehende Volumen signifikant erhöhen."


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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