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Schweiz prüft Standorte für ein Atommüll-Endlager

01.02.2017 | Energienachrichten

Nicht nur in Deutschland ist die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Endlager für Atommüll in vollem Gange. Auch im Nachbarland Schweiz beschäftigt sich die Politik mit diesem Thema. Bereits seit mehreren Jahren werden dort mögliche Endlagerstandorte für radioaktive und hochradioaktive Abfälle geprüft.

Bis Ende 2017, so besagt der aktuelle Zeitplan, soll ein Anhörungsverfahren beginnen, bei dem Pläne veröffentlicht und diskutiert werden können. Im kommenden Jahr soll dann entschieden werden, welche Standorte nochmals eingehender untersucht werden. Die endgültige Entscheidung über ein Endlager soll nach derzeitiger Planung im Jahr 2027 fallen. Frühestens 2050 könnten die ersten leicht- und mittelaktiven Abfälle eingelagert werden. Wahrscheinlich erst ab 2060 stünde eine solche Anlage für hochaktiven Atommüll zur Verfügung.

Einige der von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle, kurz Nagra, ins Auge gefassten Standorte liegen in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze und nur wenige Kilometer entfernt von einigen Gemeinden in Süddeutschland. Daher hat inzwischen auch die Bundesregierung eine klare Informationspolitik der Schweiz im Hinblick auf die dortige Endlagersuche gefordert.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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