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Elektroheizungen auch mit Ökostrom nicht sinnvoll

28.11.2012 | Energienachrichten

Elektroheizungen, auch Nachtspeicherheizungen genannt, werden in der öffentlichen Diskussion immer wieder als möglicher Abnehmer für überschüssigen Ökostrom genannt. Unter diesem Gesichtspunkt sei ein Betrieb der bekanntermaßen ineffizienten Elektroheizungen wirtschaftlich und klimafreundlich. Diese Idee ist laut Dr. Rüdiger Paschotta, Physiker und Autor des RP-Energie-Lexikons, jedoch nur auf den ersten Blick sinnvoll.

Übersehen werde, dass die Speicherheizungen nur selten Überschüsse nutzen könnten, aber gerade dann viel Strom benötigen würden, wenn es Engpässe gebe: in kalten Winterwochen. Generell seien erneuerbare Energien kaum als Stromquelle für Elektroheizungen geeignet. Schließlich produziere die Photovoltaik vermehrt zu Zeiten mit geringem Heizwärmebedarf und auch hinsichtlich der Windenergie sei dies ähnlich. Einzig flexible Kohle- und Gaskraftwerke, die entsprechend dem Heizwärmebedarf geregelt werden können, würden sich für Elektroheizungen eignen, so der Physiker. Dies sei jedoch ineffizient und klimaschädlich.

Fazit von Dr. Rüdiger Paschotta: Eine umweltfreundliche und praktikable Methode der Stromerzeugung für Elektroheizungen gibt es in Deutschland nicht.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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