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Intelligente Stromnetze sind Hightech-Trend 2012

27.01.2012 | Energienachrichten

Die Herausforderungen intelligenter Stromnetze, sogenannter Smart Grids, sind einer der wichtigsten Hightech-Trends im Jahr 2012. Dies ermittelte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) bei einer Umfrage unter deutschen IT-Unternehmen. So ist der Aufbau intelligenter Stromnetze im Zuge der beschleunigten Energiewende stärker in den Blickpunkt der Wirtschaft gerückt.

Smart Grid-Technologien sollen den Umstieg auf erneuerbare Energien erleichtern, indem sie den Stromverbrauch an die wetterbedingt schwankende Erzeugung von Wind- und Solarstrom anpassen sowie dessen Verteilung steuern. Bisherige Feldversuche in Modellregionen zeigen, dass sich der Stromverbrauch von Haushalten und Industrieunternehmen durch den Einsatz entsprechender Technologien um bis zu 10 Prozent verschieben lässt. Dabei geht es allerdings weniger um die reine Größenordnung als vielmehr um ein gezieltes Lastmanagement. Der Stromverbrauch soll nicht in erster Linie gemindert werden, er soll an die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien angepasst werden. Dies ist insofern eine wichtige Voraussetzung für das Voranschreiten der Energiewende, als dass es bereits heute in einigen Verteilnetzen zu Engpässen kommt. Derzeit werden in sechs Modellregionen Deutschlands Schlüsseltechnologien für die intelligente Energieversorgung der Zukunft getestet.

Mit dem grundlegenden Umbau der Energieversorgung werden sich in den nächsten Jahrzehnten auch die Erzeugungsstrukturen stark verändern. Die Zahl kleiner und dezentraler Erzeuger dürfte deutlich zunehmen. Neue Smart-Grid-Technologien sollen das wachsende Stromangebot aus regenerativen und dezentralen Energiequellen dabei mit der Stromnachfrage optimal in Einklang bringen.

© 2012 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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