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Bund und Länder beschließen "bürgerfreundlichen" Stromnetzausbau

07.06.2019 | Energienachrichten

Der Bund und die Länder Bayern, Hessen und Thüringen haben sich in dieser Woche auf eine gemeinsame Linie beim umstrittenen Ausbau der Stromnetze verständigt. Der Ausbau solle mit "bürgerfreundlichen Lösungen" auf das "erforderliche Maß" beschränkt werden, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Konkret ist die kostenintensivere aber populärere Erdverkabelung weiterer Abschnitte vorgesehen. Zudem soll die Kapazität der rund 580 Kilometer langen Trasse Suedostlink erhöht werden, um deren Breite zu reduzieren. In den Abschnitten, in denen Suedostlink als Freileitung errichtet wird, soll die Option einer gemeinsamen Führung mit bereits bestehenden Leitungen geprüft werden. Der zuständige Übertragungsnetzbetreiber Tennet begrüßt die Vereinbarung der Minister.

Hintergrund: Neue Stromleitungen sind notwendig, weil Deutschlands Ökostromanteil durch das Ende von Kernenergie (2022) und Kohlekraft (2038) massiv steigen soll. Damit die Versorgungssicherheit auch im Süden der Bundesrepublik gwährleistet bleibt, muss der im Norden erzeugte Windstrom durchgeleitet werden können. Der Netzausbau hinkt dem Zeitplan unter anderem deshalb hinterher, weil sich zahlreiche Bürgerinitiativen gegen neue Trassen formiert haben.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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