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Deutsche Unternehmen steigern Energieeffizienz in Russland

20.07.2011 | Energienachrichten

Im Rahmen der gestrigen deutsch-russischen Regierungskonsultationen wurden in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew Vereinbarungen getroffen, die die gemeinsame Zusammenarbeit bei der Steigerung der Energieeffizienz in Russland verstärken sollen. Beteiligt sind dabei die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), die Russisch-Deutsche Energie-Agentur (rudea), die Siemens AG sowie führende russische Unternehmen.

In der gemeinsamen Planung stehen Pilotprojekte zur Netzmodernisierung sowie zur verstärkten Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Russland. Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: "Die erzielten Vereinbarungen stärken die langjährige und verlässliche Energie-Partnerschaft zwischen Russland und Deutschland und machen deutlich, welche wirtschaftliche Bedeutung der effiziente Energieeinsatz mittlerweile für beide Länder hat. Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe: Russlands Wirtschaft und Infrastruktur werden moderner, effizienter und damit wettbewerbsfähiger, während deutsche Unternehmen für ihre Effizienztechnologien neue Märkte und Kooperationspartner erschließen können."

In Bezug auf Maßnahmen zur Modernisierung der russischen Netze wird die Siemens AG als enger Kooperationspartner fungieren. Dabei sollen künftig verlustarme Transformatoren und Umspannwerke sowie neue Netzleitstellen erprobt werden. Ziel ist es, die Netzverluste in Russland zu minimieren und zugleich die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Allein durch den Einsatz effizienter KWK-Anlagen könnten in Russland bis zu 30 Prozent des Primärenergiebedarfs eingespart werden. Die Siemens AG startet deshalb ein Pilotprojekt zur Modernisierung kommunaler und industrieller Heizhäuser mittels KWK-Nutzung.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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