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Schlechte Energieeffizienz in jeder zweiten Mietwohnung

Schlechte Energieeffizienz in jeder zweiten Mietwohnung

19.10.2022 | Energienachrichten

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Energiepreise und der beginnenden Heizsaison hat der energetische Zustand von Immobilien einen hohen Stellenwert. Aber: Die Mehrheit der am Markt verfügbaren Mietwohnungen weist eine unzureichende Energieffizienz auf.

Energiekosten werden zur zweiten Miete

Eine aktuelle Auswertung des Immobilienportals ImmoScout24 zeigt, dass mehr als die Hälfte der aktuell angebotenen Mietimmobilien mit der Energieeffizienzklasse D oder schlechter gekennzeichnet sind. Weniger als ein Viertel der auf dem Portal inserierten Wohnungen fallen in die Energieeffizienzklassen A+ bis B.

"Bei den steigenden Energiekosten können die Nebenkosten sich schnell zu einer Art zweite Miete entwickeln. Deshalb ist heute die Energieeffizienzklasse mehr denn je ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Suche nach einer neuen Wohnimmobilie", kommentiert ImmoScout24-Geschäftsführer Dr. Thomas Schroeter.

Diesen Trend bestätigt eine jüngst veröffentlichte Analyse der Portals immowelt zur Wohnkostenquote in 80 deutschen Großstädten: Sollte es aufgrund der hohen Energiepreise wie erwartet zu einer Verdopplung der Nebenkosten kommen, so die Studie, dann würde die Wohnkostenquote in 53 der 80 Großstädte die 30-Prozent-Marke sprengen, also die gemeinhin empfohlene Obergrenze für Wohnkosten.

Gas bleibt wichtigster Energieträger in Mietwohnungen

Rund die Hälfte der inserierten Mietimmobilien würden mit Gas beheizt, teilt ImmoScout24 mit. Damit ist von den stark gestiegenen Gaspreisen jede zweite Mietwohnung unmittelbar betroffen. Mit großem Abstand folgen die Energieträger Fernwärme und Heizöl, die in jeder fünften bzw. jeder zehnten Mietimmobilie zum Einsatz kommen. Strom wird in den allerwenigsten Wohnungen zur Wärmeerzeugung genutzt - erst recht nicht in Form moderner Wärmepumpen.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

Europ

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