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Winterbilanz: Erneuerbare Wärme bei zehn Prozent

24.04.2013 | Energienachrichten

Wie die Arbeitsgruppe Wärme des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) meldet, machte die Wärmeerzeugung aus regenerativen Energien im zurückliegenden Winter fossile Rohstoffimporte in Höhe von rund vier Milliarden Euro überflüssig. Dementsprechend konnten durch regenerative Energien allein im Winter 2012/13 mehr als 30 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden.

"Die erneuerbaren Energien zeigen damit einmal mehr, dass sie nicht nur wirksam das Klima schützen, sondern für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie auch die beste Versicherung gegen steigende Öl-, Gas- und Kohlepreise auf dem Weltmarkt sind", kommentiert BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. Die regenerative Wärmeerzeugung habe im vergangenen Winter mehr als drei Millionen Tonnen Heizöl, fast fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie rund 1,5 Millionen Tonnen Steinkohle ersetzt. Mit rund 110 Terawattstunden lagen erneuerbare Energien zwischen Oktober 2012 und März 2013 bei einem Anteil von rund zehn Prozent am gesamten Wärmeverbrauch Deutschlands. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von sieben Prozent.

Den größten Anteil an der erneuerbaren Wärmeerzeugung hatte die Bioenergie. Darauf folgten Wärmepumpen und solarthermische Anlagen. Falk: "Immer mehr Verbraucher und Unternehmer investieren in sparsame, regenerative Heizungstechnik wie Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen. Denn das schont nicht nur die Umwelt, sondern mittelfristig auch den eigenen Geldbeutel."

© 2013 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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