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Stromspeicher: Lithium gegenüber Blei im Vorteil

04.11.2014 | Energienachrichten

Die Entscheidung, Strom selbst zu erzeugen und bedarfsgerecht zu nutzen, ist heutzutage eng an die Auswahl des richtigen Batteriespeichers gekoppelt. Verbraucher haben grundsätzlich die Wahl zwischen Blei- und Lithium-Ionen-Technik. Experten raten zu letzterem, da Studien eine deutlich höhere Wirtschaftlichkeit Lithium-basierter Speicherung aufzeigen. Die Gründe für die Überlegenheit von Lithium-Ionen-Speichern gegenüber Blei-Akkus liegen in der Zahl der Voll-Zyklen, der Lebensdauer sowie im Wirkungsgrad.

Die Zyklenzahl gibt an, wie oft ein Speicher vollständig be- und entladen werden kann. Ein durchschnittlicher Haushalt mit Photovoltaik-Anlage benötigt im Jahr etwa 250 Zyklen. Lithium-Ionen-Speicher schaffen über ihre gesamte Betriebsdauer zwischen 5.000 und 7.000 Ladezyklen, Blei-Speicher hingegen nur 1.600 bis 3.000 Be- und Entladevorgänge. Die Lebensdauer von Batteriespeichern ist eng an ihre Entladetiefe gekoppelt. Bei Lithium liegt diese zwischen 70 und 100 Prozent, bei Blei nur zwischen 50 und 60 Prozent. Darüber hinaus überzeugt die Lithium-Technologie mit Wirkungsgraden von bis zu 95 Prozent, während Blei-Akkus nicht über 86 Prozent hinauskommen.

Ein weiterer Faktor ist das Thema Wartung: Die Blei-Technologie ist wartungsintensiv, da die Einhaltung einer diesbezüglichen Norm vorgeschrieben ist. Die Bleisäure-Batterien benötigen eine intensive Belüftung, was regelmäßig durch Installateure kontrolliert werden muss. Lithium-Ionen-Speicher sind hingegen wartungsfrei, die Gefahr einer Überladung wird per Energiemanagement ausgeschlossen.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

Lithium

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