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BUND: Regierung plant Pro-Fracking-Gesetz

08.09.2014 | Energienachrichten

Laut Informationen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) plant die Bundesregierung, die umstrittene Gasfördermethode Fracking noch binnen dieses Jahres gesetzlich zu ermöglichen. Dies geschehe auf Druck der internationalen Energiekonzerne, die spätestens mit dem transatlantischen Handelsabkommen die Schiefergasförderung in Deutschland durchsetzen wollen würden.

Der BUND wirft der Bundesregierung vor, die inakzeptablen Risiken des Fracking zu unterschätzen. "Fracking gefährdet die Grund- und Trinkwasservorkommen in Deutschland. Fracking gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung und Fracking ist lediglich eine weitere Methode, um das System der fossilen Energieerzeugung am Laufen zu halten", kommentiert BUND-Energieexpertin Ann-Kathrin Schneider. Die vielen mit Fracking verbundenen Risiken würden sich nur vermeiden lassen, wenn die Bundesregierung diese Gasfördermethode in jeder Variante verbiete.

Schneider ergänzt: "Fracking schadet dem Klimaschutz. Die Bundesregierung weiß, dass Deutschland seine anvisierten Klimaziele nur erreichen kann, wenn es sich konsequenter als bisher von fossilen Energiequellen verabschiedet und die Energieverschwendung eindämmt." Gegen ein Pro-Fracking-Gesetz spreche auch, dass mit dieser Fördermethode nur ein Bruchteil des Gasbedarfs in Deutschland gedeckt werden könne. "Es ist der falsche Weg, viele hundert Millionen Euro in eine Technologie zu investieren, die lediglich einen kurzen Zeitraum überbrückt und den Ausstieg aus fossilen Energien verzögert", lautet das Fazit von Ann-Kathrin Schneider.

© 2014 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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