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Kaufprämie für E-Autos: Das plant die Bundesregierung

Kaufprämie für E-Autos: Das plant die Bundesregierung

05.08.2022 | Energienachrichten

Die Bundesregierung plant, die Förderung von E-Autos ab dem kommenden Jahr einzuschränken. Demnach soll die Kaufprämie für rein batterieelektrische Fahrzeuge gedeckelt werden, die für Plug-in-Hybride komplett auslaufen.

Kaufprämie für Hybride läuft aus

Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck habe die Elektromobilität den "Übergang in den Massenmarkt" geschafft, E-Autos bräuchten daher mittelfristig keine staatlichen Zuschüsse mehr. Auch habe sich die Koalition darauf geeinigt, die künftige Förderstrategie auf rein batterieelektrische Fahrzeuge zu konzentrieren.

Förderdeckel ab 2023

Während die Kaufprämie für Hybride also zum Jahresende entfallen soll, ist für reine Stromer ein Förderdeckel ab dem kommenden Jahr geplant. Insgesamt 3,4 Milliarden Euro sollen dann noch zur Verfügung stehen: 2,1 Milliarden Euro für das Jahr 2023 und 1,3 Milliarden Euro für 2024. Sind die Mittel ausgeschöpft, endet die Förderung von E-Autos über den Umweltbonus.

Sinkende Fördersätze

Geplant ist außerdem ein Absenken der Fördersätze ab dem kommenden Jahr: So soll in einem ersten Schritt ab Anfang 2023 die Bundesförderung für E-Autos, die weniger als 40.000 Euro kosten, von derzeit 6.000 auf 4.500 Euro sinken. Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von 40.000 bis 65.000 Euro werden dann mit 3.000 statt bisher 5.000 Euro gefördert. Ab 2024 soll die Kaufprämie auf 3.000 Euro sinken und nur noch für E-Autos gelten, die maximal 45.000 Euro kosten.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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