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Kaufprämie für E-Autos wird bis 2025 verlängert

20.11.2020 | Energienachrichten

Als Corona-Konjunkturhilfe für die Automobilwirtschaft, aber auch zur Unterstützung der Verkehrswende in Deutschland hatte der Bund die Kaufprämie für Elektroautos bis Jahresende auf bis zu 9.000 Euro angehoben. Nun wird der Bonus bis Ende 2025 verlängert.

Bund verlängert Umweltbonus und Innovationsprämie

Bei einem Spitzengespräch mit Vertretern der Automobilindustrie hat die Bundesregierung der Branche in dieser Woche zusätzliche Finanzhilfen in Höhe von drei Milliarden Euro zugesagt. Ein wesentlicher Teil davon - bis zu einer Milliarde Euro - soll in die bis 2025 verlängerte Kaufprämie für Elektroautos fließen.

Der seit 2016 bestehende "Umweltbonus" als Kaufanreiz für Verbraucher wurde Mitte des Jahres über eine "Innovationsprämie" deutlich erhöht. Der Bund verdoppelte seinen Anteil an der Förderung - seitdem steigen die Absatzzahlen spürbar.

Neue Bedingungen für Hybridfahrzeuge

Neben rein batterieelektrischen Modellen werden über die Kaufprämie auch Plug-in-Hybride gefördert - erstere mit bis zu 9.000 Euro, letztere mit bis zu 6.750 Euro. Die Bezuschussung von Hybriden wird vielfach kritisiert, da deren Umweltnutzen oftmals nur gering ausfällt. Daher knüpft die Bundesregierung die Förderung von Hybriden künftig an Bedingungen: Ab 2022 müssen die Fahrzeuge im Batteriemodus eine Mindestreichweite von 60 Kilometern aufweisen, ab 2025 von 80 Kilometern.

-> Alle Einzelheiten zur Förderung von E-Autos.

Mehr Ladepunkte für Elektroautos

Darüber hinaus wurden konkrete Ausbauziele für die Ladeinfrastruktur formuliert: Bis Ende 2022 sollen an einer von vier Tankstellen in Deutschland Schnellladepunkte für Elektroautos vorhanden sein, bis Ende 2024 an jeder zweiten und bis Ende 2026 an drei von vier Tankstellen. Neben Fördergeldern des Bundes soll auch eine Selbstverpflichtung der Branche schnelle Fortschritte bringen. Gesamtziel sind bundesweit 72.000 öffentliche Ladepunkte, derzeit sind es nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gut 33.000.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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