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Österreichs neue Regierung verschärft Energie- und Klimaziele

06.01.2020 | Energienachrichten

Österreichs neue Regierungskoalition aus ÖVP und Grünen hat sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm bis 2024 verständigt. Zentrale Inhalte sind die Begrenzung des Klimawandels und die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Zu diesem Zweck soll unter anderem ein neues "Super-Ministerium" für Klimaschutz, Energie und Infrastruktur unter Führung der Grünen geschaffen werden.

Der Koalitionsvertrag der künftigen Regierungsparteien sieht die Klimaneutralität Österreichs bis zum Jahr 2040 vor. Bereits 2030 soll die Stromversorgung des Landes zumindest bilanziell 100 Prozent erneuerbar sein. Dazu werden klare Ausbauziele gesetzt: Beispielsweise ein im Regierungsprogramm festgeschriebenes "Eine-Millionen-Dächer-Photovoltaik-Programm", das eine Verzehnfachung der bisherigen PV-Ziele darstellt. Auch im Wärmesektor wird eine vollständige Dekarbonisierung mit einem schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energieträgern angestrebt.

Greenpeace Österreich bezeichnet die Zielsetzungen der künftigen Regierung als einen "Riesenschritt für den Klima- und Umweltschutz". "Sowohl die geplante Klimaneutralität Österreichs bis 2040 als auch das schrittweise Auslaufen von Öl-, Kohle- und Gas-Heizungen in der Raumwärme sind für Greenpeace echte Meilensteine", heißt es in einer Pressemitteilung.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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