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Ein Viertel weniger Kohlestrom

23.12.2019 | Energienachrichten

Im ausklingenden Jahr 2019 ist die Kohleverstromung in Deutschland um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Demgegenüber steht eine Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um neun Prozent. Aufgrund dieser Entwicklung konnte die Energiewirtschaft ihre CO2-Emissionen innerhalb eines Jahres um 16 Prozent reduzieren und hat das 40-Prozent-Minderungsziel für 2020 gegenüber 1990 bereits jetzt klar übertroffen.

"Die Energiewirtschaft ist auf Energiewendekurs. Wir müssen die Erfolge beim Umbau wieder stärker betonen, eine rein negativ geführte Debatte führt uns in die Sackgasse", betont Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Die Interessenvertretung der Energiebranche ruft die Bundesregierung vor diesem Hintergrund auf, die Empfehlungen der Kohlekommission von Anfang des Jahres umzusetzen. "Die Ergebnisse der Kommission sind eine Steilvorlage für die Politik, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Leider werden die Empfehlungen bislang nicht eins zu eins von der Politik berücksichtigt. Ich sehe den Konsens der Kohlekommission daher in Gefahr. Im Grundsatz war und ist das eine sehr klare Einigung mit einem gesellschaftlichen Konsens", so Andreae.

Die erzielten Kompromisse zum Klimapaket der Bundesregierung bewertet der BDEW als wichtiges Signal für den Klimaschutz. Den Einstiegspreis von ursprünglich 10 auf 25 Euro pro Tonne CO2 im Verkehrs- und Gebäudesektor zu erhöhen, ermögliche es, entscheidende Zusatzeinnahmen für die Senkung der EEG-Umlage zu nutzen, um den Strompreis für Privathaushalte in Deutschland spürbar zu senken und die Verbraucher auf diese Weise zu entlasten.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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