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Heizungsbranche: Klimapaket der Bundesregierung befeuert Wärmewende

25.09.2019 | Energienachrichten

Die Spitzenverbände der Heizungsbranche - der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) - haben das klimapolitische Maßnahmenpaket der Bundesregierung gelobt. Nach Auffassung der Verbände sind die Beschlüsse ein starkes Signal für die Wärmewende in Deutschland.

"Dass die von unserer Branche seit vielen Jahren geforderten steuerlichen Anreize für mehr Effizienzinvestitionen im Gebäude umgesetzt werden sollen, begrüßen wir sehr", so Uwe Glock, Präsident des BDH. "Die hinzukommende Austauschprämie für alte Ölkessel oder andere fossil betriebene Heizungen betrachten wir als positive Ergänzung zu den steuerlichen Anreizen. Diese Austauschprämie von 40 Prozent der Investitionssumme dürfte helfen, den enormen Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern beschleunigt aufzuheben", glaubt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert.

Die Verbände betonen, dass kein anderer Energieverbrauchssektor in Deutschland so hohe CO2-Einsparpotenziale aufweise wie die Heizung. Dr. Hans Henning, Hauptgeschäftsführer des DG Haustechnik: "Man muss bedenken, dass alleine auf die Heizung und das Warmwasser ein Drittel des Endenergieverbrauchs und ca. ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen entfallen." Würden die rund 12 Millionen veralteten Kessel in deutschen Heizungskellern auf einen Schlag ausgetauscht, würde die Bundesrepublik ihren CO2-Ausstoß um 32 Millionen Tonnen pro Jahr mindern, so Henning.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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