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Erneuerbare Wärme: Die größten Hemmnisse in deutschen Heizungskellern

07.09.2017 | Energienachrichten

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung ist hierzulande nach wie vor gering. Eine aktuelle vom Flüssiggasversorger Primagas beauftragte Umfrage unter Hauseigentümern, die noch nicht mit regenerativer Energie heizen, zeigt: Für mehr als jeden Zweiten kommt eine Umstellung auf einen erneuerbaren Heizenergieträger nicht in Frage, so lange das bestehende Heizsystem noch intakt ist.

Mehr als 70 Prozent der Heizungen in Deutschland gelten als veraltet und damit ineffizient. Zudem wird grüne Wärme noch immer kaum nachgefragt. Die Folge: Der Anteil moderner und effizienter Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, liegt bundesweit bei unter 20 Prozent.

Welche Gründe aus Verbrauchersicht hauptsächlich gegen Holzpellets, Biogas, Solarthermie etc. sprechen, wurde im Rahmen der vorliegenden Studie ermittelt. Das Ergebnis: Die Mehrheit der deutschen Hauseigentümer möchte in Sachen Wärmeversorgung nichts verändern, so lange das bestehende Heizsystem funktioniert. Für 21 Prozent sind hohe Investitionskosten der zentrale Hinderungsgrund, weitere zehn Prozent der Befragten fühlen sich schlicht nicht ausreichend über das Thema erneuerbare Wärme informiert. Probleme bei der Umstellung fürchten hingegen nur vier Prozent der Hauseigentümer.

"Verbraucher können die Energiewende aktiv mitgestalten", kommentiert Thomas Landmann, Verkaufsdirektor bei Primagas. "Wer sich für effiziente Anlagentechnik in Kombination mit einem regenerativen Energieträger (...) entscheidet, schont die Umwelt und den Geldbeutel."

© 2017 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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