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Stadtwerke-Initiative für erneuerbares Gas

09.07.2019 | Energienachrichten

Über 60 kommunale und regionale Energieversorgungsunternehmen aus dem Stadtwerke-Netzwerk Thüga machen sich aktuell für konkrete Maßnahmen stark, um die Nutzung von erneuerbarem Gas in den Sektoren Wärme und Verkehr zu steigern.

Kern des von den Stadtwerken vorgeschlagenen Maßnahmenkatalogs ist die Einführung eines verpflichtenden 25-prozentigen Anteils an erneuerbaren Gasen bis zum Jahr 2030. Darüber hinaus fordern die Unternehmen eine CO2-Bepreisung von Energieträgern.

Um die Quote erneuerbarer Gase zu erhöhen, schlagen die Branchenvertreter vor, den Anteil von Wasserstoff in der Gasinfrastruktur zu steigern und sogenannte Power-to-X-Anlagen gezielt auszubauen. Mit Hilfe dieser Technologie lässt sich überschüssiger Ökostrom zum Beispiel in erneuerbares Gas umwandeln, um anschließend für Wärme- und Mobilitätszwecke eingesetzt oder gespeichert und bei Bedarf wieder verstromt zu werden. Die Machbarkeit der Technologie sei längst nachgewiesen, argumentieren die beteiligten Stadtwerke, jetzt gehe es darum, diese strukturell zu integrieren.

"Mit den von uns vorgeschlagenen Maßnahmen lassen sich die Treibhausgasemissionen insbesondere im Gebäude- und Verkehrsbereich effektiv und effizient senken. Damit könnte Deutschland die drohenden Ausgleichszahlungen beim Verfehlen der CO2-Minderungsziele vermeiden", so Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG.


© 2019 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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