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20 Jahre Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme

03.09.2019 | Energienachrichten

Vor genau 20 Jahren, am 1. September 1999, ist das Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Wärme in Kraft getreten. Seither, so teilt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit, habe man knapp 1,8 Millionen Anlagen zum Heizen mit regenerativen Energien gefördert.

Mit einem Volumen von über 2,8 Milliarden Euro habe das MAP bislang Investitionen von mehr als 23,7 Milliarden Euro angestoßen, besagt die BAFA-Statistik. Damit leiste es einen zentralen Beitrag zur Energiewende im Wärmemarkt.

Über das Marktanreizprogramm fördert der Bund die erneuerbare Wärmeerzeugung beispielsweise durch Solaranlagen, Pelletöfen oder Wärmepumpen. Auch die nachträgliche Optimierung von Bestandsanlagen wird bezuschusst. Wie das BAFA mitteilt, gingen in den vergangenen 20 Jahren rund 1,2 Millionen Anträge zur Förderung von Solarthermieanlagen ein, etwa 440.000 zur Biomasse und rund 140.000 zur Förderung von Wärmepumpen. Die mit Abstand meisten Förderanträge stammten aus Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, kommentiert: "Das Marktanreizprogramm hat viele Menschen ermutigt, erneuerbare Energien zu nutzen. Für die längst überfällige Wärmewende reicht seine Schubkraft aber nicht aus. Anders als das EEG im Stromsektor hängt das MAP am Bundeshaushalt, ermöglicht damit in der Regel keine hinreichende Investitionssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Wärmeträgern. Der Wärmesektor ist der schlafende Riese des Klimaschutzes - das MAP allein kann ihn unmöglich wachkitzeln."


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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