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Amprion: Übertragungsnetz hat Belastungsgrenze erreicht

09.06.2017 | Energienachrichten

Laut Berichterstattung der dpa musste der Stromnetzbetreiber Amprion im vergangenen Winter so viel Aufwand für die Stabilisierung der Netze betreiben wie nie zuvor. Das deutsche Übertragungsnetz sei an seine Belastungsgrenze gestoßen, wird die Geschäftsführung des Dortmunder Unternehmens zitiert.

Zwischen Dezember 2016 und Februar 2017 habe man mehr als 20 Millionen Euro investieren müssen, um eine Überlastung der Netze und damit drohende Blackouts zu vermeiden. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 habe die diesbezügliche Gesamtsumme noch bei 1,5 Millionen Euro gelegen, bilanziert Amprion.

Als einer der vier großen Übertragungsnetzbetreiber der Bundesrepublik betreibt Amprion das Stromnetz in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie in Teilen Hessens und Bayerns. Als Hauptgründe für die hohe Belastung der Netze führt das Unternehmen die Abschaltung süddeutscher Atomkraftwerke, hohe Stromexporte, insbesondere durch die zeitweise prekäre Versorgungslage in Frankreich, sowie historische Tiefstände in den alpinen Speicherseen in Österreich und der Schweiz an.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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