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Weltklimavertrag: US-Regierung will Verhandlung statt Ausstieg

28.04.2017 | Energienachrichten

Der US-amerikanische Energieminister Rick Perry hat sich öffentlich gegen den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Weltklimavertrag ausgesprochen. Die Regierung unter Präsident Donald Trump wolle die Konditionen des Pariser Klimaabkommens jedoch neu verhandeln, so Perry. "Ich werde dem Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht sagen: Lassen Sie uns einfach aus dem Pariser Übereinkommen aussteigen. Was ich aber sagen werde, ist, dass wir wahrscheinlich neu verhandeln müssen", wird der Minister in einem dpa-Bericht zitiert.

Die US-Regierung will noch vor dem Ende Mai anstehenden G7-Gipfel über einen Verbleib im Weltklimavertrag entscheiden. Präsident Trump hatte den menschengemachten Klimawandel bereits vor seinem Amtsantritt in Zweifel gestellt und mit dem Ausstieg aus dem Pariser Abkommen gedroht. Inzwischen wurden auch nationale Klimaschutzbestimmungen der Vorgängerregierung Obama aufgeweicht bzw. abgeschafft.

Aus dem Bundesumweltministerium hieß es, man begrüße die Kompromissbereitschaft der USA in Bezug auf einen möglichen Verbleib im Klimavertrag. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird Mitte Mai in die Vereinigten Staaten reisen, um sich dort mit Regierungsvertretern über den globalen Klimaschutz abzustimmen. Auf das Pariser Abkommen hatten sich Ende 2015 195 Staaten geeinigt.

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Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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