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Irak: Deutschland unterstützt den Wiederaufbau der Stromversorgung in Mosul

24.11.2017 | Energienachrichten

Die KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag des Auswärtigen Amtes einen ersten Kreditvertrag in Höhe von 45 Millionen Euro unterzeichnet, damit Umspannstationen, Leitungen und Strommasten finanziert werden können, um die Stromversorgung im Großraum Mosul im Irak wiederherzustellen.

Gut ein Jahr nach Beginn der Offensive des irakischen Militärs gemeinsam mit kurdischen Einheiten ist die einstige IS-Hochburg Mosul befreit. Nun beginnt die Wiederherstellung der lebensnotwendigen Infrastruktur in der Stadt, deren Westteil, wie auch viele kleinere Städte und Kommunen in der Umgebung, völlig zerstört ist. Für zurückkehrende Geflüchtete ist neben der Minenräumung auch die Wiederherstellung der Strom- und Wasserversorgung wichtig.

Erste Lieferungen von Stromleitungen, Umspannwerken und Ersatzteilen in die Region werden ab Februar 2018 erwartet, so dass Privathaushalte, aber auch Krankenhäuser, Schulen und Lebensmittelerzeuger vor allem im Westteil von Mosul und umliegenden Gemeinden bald auf eine stabile Versorgung hoffen können.

"Eine funktionierende Grundversorgung ist Voraussetzung für die Rückkehr der geflohenen Menschen in ihre Heimat - und für eine Stabilisierung der Region," so Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Stephan Evers, Chargé d"affaires der Deutschen Botschaft Bagdad: "Die Unterzeichnung legt den Grundstein für ein wichtiges, durch die irakische Regierung gesteuertes Stabilisierungsprojekt. Damit wird die Elektrizitätsversorgung in Mosul einen großen Schritt nach vorne gehen."

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

Strommast Hochstromleitung

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