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Stromengpässe in Frankreich beschäftigen deutsche Netzbetreiber

24.01.2017 | Energienachrichten

Die in Frankreich vorherrschenden Stromengpässe rufen inzwischen auch die deutschen Netzbetreiber auf den Plan. Die Bundesnetzagentur teilt aktuell mit, die Versorgungslage sei angespannt, aber noch gut beherrschbar.

Durch die außergewöhnlich tiefen Temperaturen in weiten Teilen Europas stand und steht das Verbundnetz in weiten Teilen unter hohen Belastungen. Dies gilt vor allem für Frankreich, wo eine Vielzahl von Haushalten mit Stromheizungen ausgestattet ist. Fällt die Temperatur um ein Grad, kommt es im landesweiten Schnitt zu einer zusätzlichen Last von 2.400 Megawatt. Verschärft wird die aktuelle Lage durch den Umstand, dass in Frankreich mehrere Atommeiler aufgrund von Wartungsarbeiten keinen Strom liefern. Um den Engpass zu beheben, mussten hohe Strommengen, auch aus Deutschland, importiert werden.

Die Bundesnetzagentur sieht die französischen und deutschen Netzbetreiber allerdings gewappnet, um die Krise zu bewältigen. Eine Gefährdung insbesondere der Versorgung in Deutschland hält man für sehr unwahrscheinlich. Zumal sich die Situation mit nachlassender Kälte bereits langsam wieder entspannen würde.

© 2017 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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