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Milder Winter dämpft Anstieg der Heizkosten

20.01.2014 | Energienachrichten

Private Haushaltskunden müssen für das Jahr 2013 zwar mit einer höheren Heizkostenabrechnung im Vergleich zum Vorjahr rechnen, nach einer aktuellen Einschätzung des Deutschen Mieterbundes fällt die letztliche Summe jedoch vielfach moderater aus als befürchtet. Wie der Mieterbund vorrechnet, werden für eine 70 Quadratmeter große Wohnung mit Gasheizung etwa 50 Euro mehr Heizkosten fällig als in der Jahresabrechnung für 2012. Mieter, die eine vergleichbare Wohnung mit Fernwärme beheizen, müssen demnach ein Plus von rund 70 Euro einkalkulieren. Die in der Vergangenheit oft gebeutelten Nutzer von Ölheizungen können nach Einschätzung des Mieterbundes sogar auf etwaige Rückerstattungen hoffen.

Dass auf deutsche Verbraucher überhaupt ein allgemeiner Anstieg der Heizkosten zukommt, ist vor allem auf den vergleichsweise kalten und lang anhaltenden Winter Anfang 2013 zurückzuführen. Zahlreiche Haushalte in Deutschland sahen sich gezwungen, bis in den Mai hinein zu heizen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterten die Heizenergieverbräuche in diesem Zeitraum um rund 14 Prozent. Zum Jahresende 2013 stellte sich jedoch eine völlig gegenläufige Entwicklung ein: Aufgrund äußerst milder Temperaturen musste im letzten Drittel des Jahres deutlich weniger geheizt werden als 2012. Gleichzeitig profitieren die Verbraucher von weitgehend stabilen Energiepreisen im vergangenen Jahr. Wie der Mieterbund meldet, stieg der Gaspreis im Jahresmittel 2013 nur um etwa 1,2 Prozent, während der Ölpreis sogar spürbar um rund sechs Prozent abrutschte.

© 2014 GasAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion GasAuskunft

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