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Regierung plant keine Förderung von Stromspeichern

25.07.2012 | Energienachrichten

Aus einem der Wirtschaftszeitung "Financial Times" vorliegenden Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums geht hervor, dass die Regierungskoalition derzeit nicht plant, den Bau von Stromspeichern in Deutschland staatlich zu fördern. Obwohl nach Ansicht mehrerer Abgeordneter, auch von Union und FDP, schnellstmöglichst Marktanreize für Speichertechnologien geschaffen werden müssten, ist die Regierung der Ansicht, dass ein Bedarf an Stromspeichern erst mittel- bis langfristig bestehe.

Da Stromspeicher den schwankenden Ertrag aus Wind- und Sonnenenergie ausgleichen können, sehen zahlreiche Bundespolitiker darin einen entscheidenden Faktor für das Gelingen der Energiewende und hatten von der Regierung ein entsprechendes Fördergesetz bis zum Herbst dieses Jahres gefordert. Die Bundesregierung plant bisher weder eine direkte Subventionierung von Speichern noch eine Bezuschussungsregelung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Die Strategie der Regierung beruft sich auf eine jüngst veröffentlichte Studie des Verbandes der Elektrotechnik, derzufolge in den nächsten zehn Jahren kein Bedarf an Stromspeichern in Deutschland bestehe. Eine entsprechende Förderung, so die Empfehlung, könne sich erst ab 2020 sinnvoll auswirken. Bis dahin müssten vor allem Anreize für die diesbezügliche Forschung geschaffen werden.

© 2012 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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