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Senkung der Heizkosten in Altbauten

18.01.2012

Gerade in Altbauten ist es schwer, richtig zu heizen. Fast alle Gebäude, die vor 1990 gebaut wurden weisen nur eine unzureichende Dämmung auf. Jedes Jahr geht dadurch viel Geld in Form von unnötigen Heizkosten verloren. Ein umfassender Umbau ist allerdings nur möglich, wenn der Vermieter dies übernimmt oder es sich um ein Eigentumshaus handelt. Aber auch die Mieter von Altbauwohnungen können mit einiger Anstrengung viel an Heizkosten sparen.

Bessere Isolierung
Zu verhindern, dass unnötigerweise Wärme durch die Wände oder Fenster entweicht, setzt keine großen Umbaumaßnahmen voraus und kann mit einigen Handgriffen vom Mieter selbst durchgeführt werden. Empfehlenswert ist Reflexionstapete. Sie kann einfach über oder anstelle der gewöhnlichen Tapete geklebt werden. In ihr sind Metallpartikel eingearbeitet, die den Wärmeverlust um bis zu 80% reduzieren können. Fenster tragen ebenfalls zu einem großen Teil zum Wärmeverlust bei. Das gilt vor allem, wenn die Dichtungen nicht eng genug anliegen. Auch hier kann der Mieter sich selbst helfen oder diese Arbeit van Fachkräften erledigen lassen. Die besten Dichtungen sollten aus Weichgummi oder Plastikverbindungen bestehen. Auch der Verlust durch die Fensterscheibe selbst kann durch Reflexionsfolie gedämmt werden. Es gibt sie als durchsichtige und getönte Version.

Wechsel des Anbieters
In vielen Altbauwohnungen wird noch mit Gas geheizt. Auch hier gibt es ein großes Einsparpotenzial, wenn der Mieter den festgelegten Anbieter einfach wechselt. Mögen die Öl- und Gaspreise auch in den letzten Jahren gestiegen sein und weiter steigen, es gibt immer noch preisliche Unterschiede, die der Verbraucher nutzen kann.

Gut zum Vergleichen ist das Internet geeignet. Verschiedene Seiten bieten nicht nur Beratung an, um Heizkosten bei Gas zu sparen, sondern auch Vergleichsrechner, mit deren Hilfe günstigere Anbieter gefunden werden können. Alles was der interessierte Verbraucher braucht, sind seine Postleitzahl und seinen jährlichen Verbrauch, um sich ganz unverbindlich zu informieren. Viele Anbieter machen den Wechsel inzwischen auch über das Internet.

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