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ENTEGA-Produkte erhalten neue Zertifizierung.

27.09.2011 | Energienachrichten

Nur durch umfangreiche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen kann es gelingen, die Energiewende in Deutschland wie geplant umzusetzen. Mit dem neuen „Initiierungsmodell“ des Ökostromlabels ok-power wurde erstmals ein Standard geschaffen, der die Anstrengungen der Energiewirtschaft bezüglich ihrer Investitionen in den Bau neuer Ökostromanlagen hervorhebt. Als einer der ersten Energieversorger Deutschlands hat der südhessische Anbieter ENTEGA jetzt seine Ökostromprodukte nach dem neuen Modell zertifizieren lassen.

Der Verein EnergieVision e.V. vergibt das ok-power Label nach Initiierungsmodell seit 2011. Im Unterschied zu den bisherigen Modellen bestätigt das neue Gütesiegel, dass der Energieversorger speziell für seine Ökostromkunden kontinuierlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert. „Wir begrüßen es sehr, dass nun eine Ökostrom-Zertifizierung die Bedeutung der Investitionen in regenerative Erzeugungsanlagen hervorhebt. So wird der wesentliche Beitrag der Versorger zur Energiewende sichtbar und vergleichbar gemacht“, sagt ENTEGA-Geschäftsführerin Cordelia Müller. „Denn die Regierung kann zwar das Ziel vorgeben, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kontinuierlich zu erhöhen und den Atomausstieg zu vollziehen. Realisierbar ist dies jedoch – unter Einhaltung unserer Klimaziele – nur, wenn die Unternehmen der Energiewirtschaft neue Kraftwerke aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse vorantreiben.“


ENTEGA hat seine Ökostromtarife rückwirkend zum 1.1.2011 nach dem neuen Modell zertifizieren lassen. „Wir investieren in unserem Gesamtkonzern HSE überdurchschnittlich stark in den Ausbau der erneuerbaren Energien – bis 2015 insgesamt über 1 Milliarde Euro“, erläutert Cordelia Müller. „Mitte 2011 haben wir bereits über 260 Megawatt Leistung aus regenerativen Quellen auf den Weg gebracht. Damit können wir etwa 200.000 Haushalte mit grüner Energie versorgen.“ Alleine im Jahr 2010 beliefen sich die Investitionen des HSE-Konzerns in regenerative Anlagen auf rund 215 Mio. Euro. „Ein solches Engagement muss für alle Energieversorger selbstverständlich werden“, fordert Müller. „Die neue Zertifizierung setzt dafür klare Standards und Anreize.“

Um für ein bestimmtes Produkt das ok-power Label nach dem Initiierungsmodell zu erhalten, muss der Anbieter den Bau von neuen regenerativen Erzeugungsanlagen veranlassen. In welchem Umfang dies geschehen muss, wird anhand des Ökostromabsatzes berechnet. „Abhängig von der durch die Kunden verbrauchten Strommenge berechnen wir, welche Ökostrommenge der Anbieter durch selbst initiierte Anlagen erzeugen und ins Stromnetz einspeisen muss“, erläutert Dominik Seebach von EnergieVision e.V. „Vertreibt das Unternehmen hauptsächlich oder ausschließlich zertifizierten Ökostrom, erfordert dies in jedem Fall eine hohe Investitionsleistung. Mit dem neuen Zertifizierungsmodell wollen wir so den konstanteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördern.“ Hierbei gelten für Neukunden höhere Anforderungen an die Investitionen als für bereits bestehende Kunden. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Wechsel der Kunden zu einem Stromprodukt, das das Konzept des Initiierungsmodells verfolgt, schon kurzfristig zu einem deutlichen Umweltnutzen führt.
Neben der Förderung neuer Ökostrom-Kraftwerke muss der an die Kunden gelieferte Ökostrom zudem nachweislich aus regenerativen Energien oder maximal zur Hälfte aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung stammen. Diese Voraussetzung übertrifft ENTEGA sogar: sie liefert ihren Kunden 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

Weitere Informationen zum Thema Ökostrom Gütesiegel


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