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Neues Testverfahren für Solarmodule

04.02.2011 | Energienachrichten

Der TÜV Rheinland und die Berliner Solarpraxis AG haben mit dem sogenannten "PV+Test" ein neues Vergleichsverfahren für Photovoltaik-Module entwickelt. Der Test soll in Zukunft verbindliche Auskünfte über empfehlenswerte Solarmodule geben. Das neue Prüfsystem ist grundsätzlich offen für alle Hersteller und wird stetig erweitert.

"Dadurch entsteht durch die unabhängige und umfassende Prüfung von TÜV Rheinland Schritt für Schritt eine verlässliche, genau vergleichbare Übersicht der qualitativ hochwertigen Solarmodule am Markt", sagt Dr. Michael Fuhs, Chefredakteur der Fachzeitschrift "photovoltaik", die die Testergebnisse in Zukunft regelmäßig veröffentlichen wird. Die Tester werden die Module anonym im Handel erwerben und anschließend einer mehrmonatigen Prüfung im TÜV-Testlabor in Köln unterziehen. Wesentliche Kriterien sind dabei die Leistungsfähigkeit, Alterungsbeständigkeit, elektrische Sicherheit, Verarbeitung, Dokumentation und Installationsanleitung sowie die Montagefreundlichkeit und Gewährleistung der Module.

Die rund 25 verschiedenen Testverfahren wurden während der letzten zwei Jahre gemeinsam von TÜV Rheinland und der Solarpraxis AG in Abstimmung mit 35 Experten aus der Solarbranche entwickelt. Die Bewertung erfolgt im klassischen Schulnotensystem. In der ersten Testreihe konnten die Hersteller Schott Solar und Sharp die Bestnote erzielen. Module von Mitsubishi Electric, Conergy, Sovello und Perfect Solar schnitten knapp dahinter im "guten" Bereich ab.

© 2011 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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