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Studie: Klimabilanz von Elektroautos bessert sich

05.12.2019 | Energienachrichten

Bei der Herstellung von Batterien für Elektroautos werden laut einer neuen Studie des schwedischen Umweltforschungsinstituts IVL inzwischen deutlich weniger klimaschädliche Emissionen verursacht als in Vorjahren. Ursächlich sind größere und effizientere Fertigungsstätten, aber auch der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien in den Produktionsprozessen.

Laut Berechnungen der schwedischen Forscher entstehen bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien heute im Schnitt zwischen 61 und 106 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde Batteriekapazität. Im Jahr 2017 hatte der vom IVL im Auftrag der schwedischen Energiebehörde gemessene Wert noch bei 150 bis 200 Kilogramm gelegen.

Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft, betont vor dem Hintergrund der neuen Zahlen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass nicht nur der Betrieb von E-Fahrzeugen, sondern künftig auch deren Herstellung zwingend klimaneutral erfolgen müsse, um den Anforderungen des globalen Klimaschutzes gerecht zu werden. Alle neueren Studien würden zeigen, dass Elektroautos, die mit dem konventionellen Strommix betrieben werden, bereits heute geringe Klimaschutzvorteile hätten, so Quaschning. Bei überwiegender Nutzung von Ökostrom ergebe sich sogar eine deutlich bessere Klimabilanz im Vergleich zum Verbrennungsmotor.

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de


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