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Mehr Flächen für Solarparks in Bayern

12.06.2019 | Energienachrichten

Das bayerische Landeskabinett hat in der vergangenen Woche beschlossen, künftig mehr Standorte auf sogenannten benachteiligten Flächen für die Errichtung von Solarparks zur Verfügung zu stellen. Die Anzahl ebenerdiger Photovoltaik-Kraftwerke auf ertragsarmen landwirtschaftlichen Flächen soll von jährlich 30 auf 70 Projekte erhöht werden.

Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) reicht die beschlossene Ausweitung für Bayerns eigene Erfordernisse jedoch nicht aus. Jörg Ebel vom BSW Bayern: "Zur Umsetzung der Klimaziele und dem Erhalt der Versorgungssicherheit wird deutlich mehr Photovoltaik benötigt. Photovoltaik auf Freiflächen ist inzwischen in Bayern die preiswerteste Art, Strom zu erzeugen. Geplant war eine Ausweitung auf 600 Megawatt, die jetzt beschlossenen 70 Projekte entsprechen nur rund 420 Megawatt. Das bleibt hinter den Erfordernissen zurück."

Auch bei Dachsolaranlagen besteht nach Ansicht des Branchenverbandes Handlungsbedarf. In diesem Zusammenhang begrüßt man den aktuellen Vorstoß von Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Solaranlagen auf Gebäuden. Der BSW hält es generell für wünschenswert, dass die Länder den Druck auf den Bund zur Abschaffung des geltenden Solardeckels erhöhen.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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