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Strompreis 2019: Netzgebühren sinken

02.10.2018 | Energienachrichten

Die im Strompreis für Verbraucher enthaltenen Netzgebühren sinken im kommenden Jahr voraussichtlich um etwa 20 Prozent. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies nach Auskunft der Netzbetreiber eine Ersparnis von rund zehn Euro im Jahr.

Wie aus einer aktuellen Auflistung hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, plant der für Berlin, Hamburg und Ostdeutschland zuständige Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, die durchschnittlichen Netzentgelte um 23 Prozent zu senken. Bei den übrigen drei Netzbetreibern TransnetBW, Tennet und Amprion sollen die Gebühren zwischen sechs und 16 Prozent sinken. Die endgültigen Netzengelte für 2019 werden Ende des Jahres bekanntgegeben.

Die sinkenden Netzkosten werden auf zwei Hauptursachen zurückgeführt: Ein Grund sind seltener gewordene Eingriffe in den Netzbetrieb, beispielsweise bei Versorgungsengpässen oder in Überlastungsphasen. Die Gebühren sinken jedoch auch, weil die bisher in den Netzentgelten enthaltene Umlage für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Nord- und Ostsee künftig herausgerechnet wird. 2019 wird eine eigene Offshore-Netzumlage eingeführt, deren Höhe Mitte des Monats bekanntgegeben wird und die einseitig von Haushalten sowie kleinen und mittleren Unternehmen, nicht aber der Industrie bezahlt werden soll. Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer bloßen Umverteilung der Kostenlast.

Erfahren Sie mehr zum Strompreis 2019.


© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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