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OECD: Steuern auf Energie zu niedrig

19.02.2018 | Energienachrichten

Laut Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden in vielen Staaten der Welt zu niedrige Energiesteuern erhoben. Steuern, die beispielsweise für den Verbrauch von Energie auf Basis fossiler Brennstoffe anfallen, könnten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, heißt es in einem Bericht der internationalen Organisation mit Sitz in Paris.

In den meisten Industrie- und Schwellenländern sei das Steuerniveau zu niedrig, um Klimaschäden aus dem Energieverbrauch zu kompensieren, so die OECD. Dafür seien laut Schätzung der Organisation mindestens 30 Euro pro Tonne an freigesetztem CO2 nötig. Für den vorliegenden Bericht wurden 42 Länder untersucht, die mit ihrem Energieverbrauch zusammen für rund 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind.

Ein zentraler Kritikpunkt der OECD ist die unausgewogene Verteilung von Steuern im globalen Energiesektor. Während zahlreiche Staaten zwar im Transportsektor, beispielsweise auf Benzin und Diesel, vergleichsweise hohe Steuern verlangen würden, müssten für den immensen Energieverbrauch abseits der Straßen kaum Steuern gezahlt werden. So würden für vier Fünftel der CO2-Emissionen, die unter anderem beim Heizen, in der Industrie und bei der Stromerzeugung anfallen, keinerlei Steuern fällig. Entsprechend gering sei hier der Anreiz für die Verursacher, Energie und damit Kosten zu sparen.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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