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Kaufprämie für Elektroautos wird nicht ausgeschöpft

05.01.2018 | Energienachrichten

Zwar verzeichnete das abgelaufene Jahr 2017 eine steigende Nachfrage nach Elektroautos auf dem deutschen Markt, insgesamt lockt die Kaufprämie der Bundesregierung jedoch nur wenige Verbraucher. In den eineinhalb Jahren seit Einführung der Prämie gingen nur für etwas mehr als zehn Prozent der Gesamtsumme Förderanträge ein, wie die Tageszeitung "Die Welt" aktuell berichtet.

Demnach wurden laut Zahlen des für die Prämie zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bislang knapp 47.000 Anträge für Zuschüsse beim Kauf eines E-Autos gestellt. Dies entspricht einer Summe von rund 65 Millionen Euro. Für das Förderprogramm stehen allerdings insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung.

Aktuell spreche einiges dafür, dass die Mittel nicht bis zum anvisierten Ende der Förderung Mitte 2019 ausgeschöpft würden, teilt das BAFA mit. Deshalb regt die Behörde an, das Geld anderweitig zur Förderung der Elektromobilität einzusetzen. So könnte beispielsweise der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur staatlich mitfinanziert werden.

Hintergrund: Der Bund fördert den Kauf eines reinen E-Autos mit einem Zuschuss 2.000 Euro. Für Fahrzeuge mit Hybridantrieb erhalten Käufer einen Bonus von 1.500 Euro. Die Autobauer müssen den Kunden mindestens den gleichen Betrag als Nachlass gewähren, damit die Förderung bewilligt wird. Die Mittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge.

© 2018 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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