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Strompreise in der EU leicht gesunken

30.11.2017 | Energienachrichten

Laut aktueller Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, fielen die Strompreise für Haushalte in der EU zwischen dem ersten Halbjahr 2016 und dem ersten Halbjahr 2017 um durchschnittlich 0,5 Prozent und lagen im Mittel bei 20,4 Cent pro Kilowattstunde.

Das momentan niedrigste Strompreisniveau aller EU-Mitgliedstaaten wurde in Bulgarien mit 9,6 Cent pro Kilowattstunde gemessen. Die höchsten Kilowattstundenpreise zahlen Haushalte in Dänemark und Deutschland mit je 30,5 Cent.

Gemessen an der generellen Kaufkraft der einzelnen EU-Staaten fallen die Strompreise hingegen in Finnland, Luxemburg und den Niederlanden am niedrigsten aus. Auch vor dem Hintergrund dieser Berechnung zahlen deutsche Stromkunden europaweit am meisten, desweiteren Haushalte aus Portugal, Polen, Belgien und Spanien.

Beim Strompreisanteil von Steuern, Abgaben und Umlagen zeigen sich zwischen den Mitgliedstaaten erhebliche Unterschiede. Die Spanne reicht von zwei Dritteln in Dänemark und über der Hälfte in Deutschland und Portugal bis hin zu einem Anteil von nur fünf Prozent in Malta. Im EU-Durchschnitt liegt der staatliche Strompreisanteil laut Eurostat bei 37 Prozent.

Die Gaspreise sanken im selben Zeitraum im EU-weiten Mittel um 6,3 Prozent und lagen bei 5,8 Cent pro Kilowattstunde. Deutsche Gaskunden zahlen durchschnittlich 6,1 Cent je Kilowattstunde, wobei Steuern und Abgaben hiervon 26 Prozent ausmachen.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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