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Fördertipp: BAFA bezuschusst Heizungsoptimierung

16.10.2017 | Energienachrichten

Ältere und möglicherweise ineffizient arbeitende Heizungen sollten vor Beginn der kalten Jahreszeit vom Fachbetrieb gecheckt und gegebenenfalls neu eingestellt werden. Solch eine Heizungsoptimierung wird vom Staat mit bis zu 30 Prozent der Kosten bezuschusst.

Christiane Fuckerer vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erklärt die Vorteile: "Die Optimierung ist nicht so teuer wie ein kompletter Austausch, die Heizkosten werden trotzdem gesenkt. Wer den Handwerker ohnehin schon im Haus hat, der kann gleich auch die Heizungspumpe und die Warmwasserpumpe checken lassen und bei Bedarf gegen eine effizientere Pumpen austauschen. Moderne Pumpen sparen nämlich heutzutage bis zu 80 Prozent Strom, der Ersatz lohnt sich also immer. Und auch da übernimmt das BAFA bis zu 30 Prozent der Kosten."

Zuschüsse erhalten auch Haushalte, die ihre Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umstellen. Fuckerer: "Dazu gehören zum Beispiel Pellet- oder Hackschnitzelheizungen, Solarthermieanlagen oder auch Wärmepumpen. Ein Beispiel dafür: Eine Solaranlage mit einer Fläche von zwölf Quadratmetern, die der Warmwasseraufbereitung und der Heizungsunterstützung dient, wird vom BAFA mit mindestens 2.000 Euro bezuschusst. Wenn Sie Ihre alte Öl- oder Gasheizung ohne Brennwerttechnik durch eine neue Anlage ersetzen, die erneuerbare Energien nutzt, und gleichzeitg das gesamte Heizsystem optimieren, gibt es einen Zusatzbonus von 20 Prozent und noch mal pauschal 600 Euro extra."

Die Expertin empfiehlt, die Planung energetischer Modernisierungen stets von qualifizierten Energieberatern begleiten zu lassen: "Der Energieberater kommt direkt zu Ihnen nach Hause, schaut sich in aller Ruhe die alte Heizung und die Gegebenheiten vor Ort an, und macht Ihnen dann konkrete Vorschläge. Außerdem erklärt er Ihnen, wo und welche Zuschüsse Sie beantragen können und unterstützt Sie sogar beim Ausfüllen der Formulare. Das Beste daran ist: Auch die Arbeit des Energieberaters wird vom BAFA bezuschusst, wir übernehmen hier bis zu 60 Prozent der Beratungskosten."

© 2017 Redaktion GasAuskunft.de, Björn Katz

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