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Wirtschaftverbände fordern Ende der Kostenexplosion beim Strompreis

16.12.2016 | Energienachrichten

Die Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft - der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) - haben ein Ende der immer höheren Kostenbelastungen durch staatliche Anteile beim Strompreis gefordert.

Der Mitte der Woche von der Bundesregierung vorgelegte diesjährige Monitoring-Bericht zur Energiewende besagt, dass die Stromkostenbelastung deutscher Unternehmen weit über dem europäischen Durchschnitt liegt. Der Ende letzten Monats erschienene Bericht "Energiepreise und Kosten in Europa" der EU-Kommission bestätigt diesen Befund. Nach Auffassung der Wirtschaftsverbände ist die im kommenden Jahr erneut steigende EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien der entscheidende Kostentreiber beim Strompreis. Die EEG-Umlage in ihrer jetzigen Form sei ein gravierender Nachteil für deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb.

Die Wirtschaft, so rechnen die Spitzenverbände vor, trage mit gut zwölf Milliarden Euro pro Jahr mehr als die Hälfte der EEG-Förderkosten. Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der EEG-Kosten hätten den Anstieg nicht stoppen können. Nun müsse die Finanzierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes grundlegend überprüft werden. Und zwar mit der Zielsetzung, die Unternehmen spürbar zu entlasten und auf weitere Belastungen der Wirtschaft durch neue Abgaben zu verzichten.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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