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Ein Jahr "Dieselgate": Innenstadt-Verbot für schmutzige Autos?

14.09.2016 | Energienachrichten

Die Mehrheit der Deutschen unterstützt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, um die schlechte Luftqualität in Städten zu verbessern. Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace vertreten 59 Prozent der Bundesbürger diesen Standpunkt. Viele deutsche Städte leiden seit Jahren unter gefährlich hohen Stickoxidwerten. Der giftige Schadstoff stammt größtenteils aus Dieselmotoren.

"Schmutzige Diesel haben keinen Platz in modernen Städten. Statt vor der Autolobby zu kuschen, muss Verkehrsminister Dobrindt den Weg frei machen für eine wirksame Blaue Plakette, damit Städte die schlimmsten Dieselstinker aus den Innenstädten halten können", fordert Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl.

Nicht zuletzt der Skandal um millionenfach manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen setzt die Antriebsart immer mehr unter Druck. Vor einem Jahr, am 19.9.2015, wurde der VW-Abgasskandal - zunächst in den USA - bekannt. Seither ist der Marktanteil von Dieselmodellen erheblich gesunken. Europäische Metropolen wie Paris und London planen bereits mittelfristige Fahrverbote für dieselbetriebene Autos. Das Bundesverkehrsministerium hingegen lehnt die Einführung einer Regelung, mit der Städte die Möglichkeit hätten, besonders emissionsstarke Fahrzeuge aus der Stadt zu verbannen, bislang ab.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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