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Teldafax Pleite - Was sollten Teldafax Kunden machen

15.06.2011 | Energienachrichten

Teldfax ist insolvent. Der Energieversorger TelDaFax hat beim Amtsgericht Bonn für die Holding und die Töchter Teldafax Energy sowie Teldafax Services Insolvenzanträge gestellt.

Zahlreiche Kunden des Unternehmens müssen jetzt um ihre bereits im Voraus gezahlten Gelder bangen. Denn nur wenn der Insolvensverwalter einen neuen Investor finden kann, dann könnten Kunden von Teldfax berechtigte Hoffnung haben, dass Ihre Gelder ausgezahlt werden. Sollte das nicht der Fall sein, so müssten die Kunden Ihre Gelder wahrscheinlich abschreiben, sagt Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen. Die Strom- und Gasversorgung ist nach Angaben der Bundesnetzagentur allerdings gesichert. Verbraucherschützer fordern jedoch mehr Rechte für die Behörde, um Verbraucher vor Insolvenzen besser zu schützen. Teldafax hatte zeitweise nach eigenen Angaben rund 800.000 Kunden.

Wie sollten sich Kunden von TelDaFax also derzeit verhalten?

Eine ununterbrochene Stromversorgung ist gesetzlich garantiert, so dass es zu keinen Versorgungsengpässen für Verbraucher kommen kann. In einem Fall der Insolvenz übernimmt der lokale Versorger vor Ort, meist die Stadtwerke, die vorrübergehende Ersatzversorgung. Verbraucherschützer raten jedoch, im Falle einer Insolvenz den Vertrag mit TelDaFax zu kündigen und sich einen neuen Stromanbieter zu suchen. So wird Kunden nicht ein möglicherweise teurer Tarif des lokalen Versorgers auferlegt. 

Ende letzten Jahres sah es noch so aus, als ob TelDaFax einen Weg aus der Krise finden würde. Man warb wieder verstärkt mit Rudi Völler im TV, erhielt Kapitalspritzen durch Investoren und neue Gesellschafter und wollte so möglichst schnell den Weg zurück ins solvente Geschäft finden. Diese Maßnahmen scheinen aber nicht gegriffen zu haben. Die zahlreichen Netzsperrungen, eine hohe Kundenunzufriedenheit, ständige Wechsel in der Geschäftsführung und zuletzt auch der Ausstieg bei Bayer als Trikot-Sponsor haben Kunden des Versorgers stark verunsichert.

 

 



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