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TelDaFax: Kunden fürchten ausbleibende Stromversorgung

04.06.2011 | Energienachrichten

TelDaFax-Kunden haben es derzeit nicht leicht. Immer mehr Stadtwerke kündigen dem Troisdorfer Unternehmen den Netzzugang aufgrund ausgebliebener Netzentgelte. In Sachsen-Anhalt sorgen sich daher aktuell viele Verbraucher um ihre Stromversorgung. Dies berichtete jetzt die Verbraucher-Zentrale Sachsen-Anhalt. Man erhalte unzählige Anfragen von TelDaFax-Kunden, die sich um ihre ununterbrochene Energieversorgung sorgen.

Die Verbraucher-Zentrale kann die Kunden des angeschlagenen Gas- und Stromversorgers jedoch beruhigen, da Verbrauchern in Deutschland eine ununterbrochene Versorgung gesetzlich garantiert ist. Im Falle einer Netzsperrung, wie dies jetzt vermehrt bei TelDaFax vorgekommen ist, übernimmt der Stromanbieter vor Ort, also meist die ansässigen Stadtwerke, die Ersatzversorgung für die Kunden. Diese Ersatzversorgung läuft über maximal 3 Monate. Innerhalb dieser Zeit müssen sich die Kunden für einen neuen Stromversorger entscheiden oder sich einen Tarif bei den jeweiligen Stadtwerken aussuchen.

Dass die Ersatzversorgung auch teurer sein kann als der bisher von TelDaFax bezogene Tarif, ist keine Seltenheit. Daher empfehlen Verbraucherschützer, im Falle einer Netzsperrung, direkt den laufenden Vertrag mit TelDaFax zu kündigen und sich einen neuen Energieversorger zu suchen, um nicht auf die von den Stadtwerken vorgegebenen Tarife angewiesen zu sein. Dafür empfiehlt sich ein Stromvergleich über unseren Tarifrechner.

© 2011 StromAuskunft

Jan Schäfer, Redaktion StromAuskunft


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