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Westdeutsche Haushalte verbrauchen mehr Strom als ostdeutsche

08.10.2019 | Energienachrichten

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall zeigen sich noch deutliche Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland - zumindest beim Thema Stromverbrauch. Eine Auswertung des Energieversorgers E.ON zum Tag der Deutschen Einheit zeigt, dass in westdeutschen Haushalten rund 17 Prozent mehr Strom verbraucht wird als in ostdeutschen.

Während Privathaushalte in den neuen Bundesländern durchschnittlich mit 2.324 Kilowattstunden Strom pro Jahr auskommen, werden im westdeutschen Musterhaushalt 2.718 Kilowattstunden verbraucht. Besonders sparsam sind laut E.ON-Analyse die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg.

Die regionalen Unterschiede beim Stromverbrauch lassen sich auf verschiedene Ursachen zurückführen. Tendenziell, so die Studie, sei der Durchschnittverbrauch in Städten mit kleineren Wohnungen niedriger ist als in ländlichen Gebieten mit größeren Häusern. Landkreise in Speckgürteln größerer Städte, in denen besonders viele Familien leben, würden wiederum einen höheren Verbrauch aufweisen. Auch sei der Stromverbrauch in wohlhabenderen Regionen grundsätzlich gesteigert.

Rückblickend habe zwar die Anzahl an Elektrogeräten in deutschen Haushalten zugenommen, so die E.ON-Analyse, dennoch sei der Stromverbrauch in den vergangenen Jahren eher gesunken. Dies liege vor allem an der verbesserten Energieeffizienz der Geräte. Durch den Vormarsch der Elektromobilität könne der private Strombedarf langfristig zwar wieder ansteigen, mit dezentralen Lösungen wie beispielsweise Solaranlagen sei ein Großteil dieses Bedarfs allerdings aus erneuerbaren Energien und abseits der Stromnetze zu decken.

-> Weitere Informationen zum Stromverbrauch in Haushalten


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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