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Strompreise in der EU auf neuem Höchststand

22.05.2019 | Energienachrichten

Nach Angaben von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, sind die Strompreise für Haushalte in der EU zwischen 2017 und 2018 um 3,5 Prozent gestiegen und lagen im Schnitt bei 21,1 Cent pro Kilowattstunde. Damit wurde, wenn auch knapp, ein neuer Höchststand erreicht.

In den einzelnen EU-Mitgliedstaaten lagen die Haushaltsstrompreise in der zweiten Jahreshälfte 2018 zwischen unter zehn Cent pro Kilowattstunde in Bulgarien und rund 30 Cent in Dänemark, Deutschland und Belgien.

In Kaufkraftstandards, einer virtuellen Einheitswährung, die das unterschiedliche Preisniveau verschiedener Länder ausgleicht, zeigt sich, dass die Stromkosten für Haushalte in Finnland, Luxemburg und den Niederlanden am niedrigsten waren. Die höchsten Preise laut dieser Kalkulation wurden in Portugal, Deutschland und Spanien registriert.

Auch beim staatlichen Anteil am Strompreis für Haushalte stellte Eurostat erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten fest. Die Spanne reichte von zwei Dritteln in Dänemark und über der Hälfte in Portugal und Deutschland bis zu lediglich sechs Prozent in Malta. Im Durchschnitt bestanden die Strompreise in der EU zu gut einem Drittel aus Steuern und Abgaben.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz


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