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CO2-Abgabe beim Heizen könnte Strompreise senken

14.05.2019 | Energienachrichten

Mehr als drei Viertel der Deutschen befürworten eine CO2-Abgabe beim Heizen. Knapp zwei Drittel der Bundesbürger fordern zudem, die daraus entstehenden Einnahmen zu nutzen, um die Strompreise in Deutschland zu senken. Dieses Meinungsbild liefert der bevölkerungsrepräsentative "Energie-Trendmonitor 2019" des Haustechnik-Anbieters Stiebel Eltron.

"Eine CO2-Abgabe macht den Wechsel auf klimafreundliche Heizungsanlagen ohne fossile Brennstoffe attraktiver und liefert damit einen wichtigen Anreiz für die Energiewende im Gebäudebereich", sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. Würde eine entsprechende CO2-Abgabe eingesetzt, um den Strompreis zu senken, finde unter dem Strich eine Entlastung der Haushalte statt, glaubt er.

Inzwischen sind rund 70 Prozent des Strompreises staatlich reguliert. Umlagen, Steuern und Netzentgelte sorgen für eine konstant hohe Belastung, obwohl die reinen Erzeugungskosten dank erneuerbarer Energien tendenziell sinken. Bei klimaschädlichen Brennstoffen ist der staatliche Preisanteil niedriger - rund 50 Prozent bei Gas und 30 Prozent bei Öl. Diese Kostenverteilung halten laut Umfrage fast 90 Prozent der Verbraucher für unfair.

"Der Gebäudebereich in Deutschland ist für etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Ein CO2-Preis, der an die Verbraucher zurückfließt, wäre daher ein wichtiger Schritt, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht", so Dr. Nicholas Matten.


© 2019 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz