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Afghanistan öffnet Markt für Solarenergie

04.09.2017 | Energienachrichten

Solarstrom soll in der Energieversorgung Afghanistans künftig eine zentrale Rolle spielen. Die Regierung des südasiatischen Binnenstaates möchte entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und den Markt für internationale Investoren, Projektentwickler und Lieferanten öffnen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) veröffentlichten Studie, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wurde.

"Die erste Studie über den afghanischen Solarmarkt zeigt, dass das vorhandene Potenzial für Photovoltaik-Anlagen in den nächsten Jahren nach und nach gehoben werden kann. Einschränkungen bei der Sicherheitslage müssen streng beachtet werden, sind aber kein Ausschlusskriterium für Geschäfte in diesem Markt", kommentiert BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer. "Die in der Studie gewonnenen Erkenntnisse erlauben es der afghanischen Regierung, den Energiesektor mit Hilfe internationaler Investoren so zu modernisieren, dass die Photovoltaik große Teile der Stromversorgung decken kann. Die politische Bereitschaft, Solarenergie zu entwickeln, ist beeindruckend und ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das notleidende Land."

Afghanistans Regierung plant, bis zum Jahr 2032 eine Photovoltaik-Leistung von 1,5 Gigawatt installiert zu haben. Die Autoren der vorliegenden Studie gehen sogar von einer wirtschaftlich erschließbaren Leistung von drei Gigawatt aus.

© 2017 Redaktion StromAuskunft.de, Björn Katz

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