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Strompreiserhöhungen bei einem Drittel der Grundversorger

28.11.2016 | Energienachrichten

Immer mehr Verbraucher müssen im kommenden Jahr für Strom tiefer in die Tasche greifen. Die EEG-Umlage und die Netzentgelte steigen jeweils um rund acht Prozent, gleichzeitig haben die Preise an der Leipziger Strombörse im November den höchsten Wert der vergangenen zwei Jahre erreicht. Die Folge: Bislang haben gut 280 Stromanbieter und damit etwa ein Drittel der deutschen Grundversorger Preiserhöhungen für Januar bzw. Februar 2017 angekündigt.

Rund zehn Millionen deutsche Haushalte sind von den kommenden Strompreiserhöhungen betroffen. In der Spitze betragen sie knapp 15 Prozent, im Schnitt bewegen sie sich bei 3,5 Prozent. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden entspricht diese mittlere Preiserhöhung einer Mehrbelastung von gut 50 Euro. Der Preiswelle gegenüber stehen bislang lediglich 20 Energieversorger, die sinkende Preise angekündigt haben und damit auf die allgemein verminderten Beschaffungskosten am Markt reagieren.

Im ausklingenden Jahr 2016 verzeichnete der Strompreis für Privathaushalte übrigens keine bedeutenden Schwankungen. Im November zahlten deutsche Stromkunden fast exakt die gleiche Summe wie im Januar. 2017 dürfte die Preislage zum Leidwesen vieler Verbraucher hingegen deutlich dynamischer ausfallen. Marktanalysten rechnen für den Jahresverlauf mit einem Strompreisplus von vier bis fünf Prozent.

© 2016 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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