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Energiekonzept: Bürger skeptisch

14.10.2010 | Energienachrichten

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat heute die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes dimap zu den Auswirkungen des Energiekonzeptes der Bundesregierung vorgestellt. "Die Bürger sehen sehr genau, wer durch das Energiekonzept gestärkt wird und wer nicht", fasst VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck die Ergebnisse zusammen. 71 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass von der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke vor allem die großen Energiekonzerne profitieren. Nur 13 Prozent glauben, dass die Verbraucher etwas davon haben.

Der VKU begrüßt die wesentlichen Zielmarken des Energiekonzeptes, sieht aber in wesentlichen Bereichen noch Nachbesserungsbedarf. Vor allem müsse der Wettbewerb in der Stromerzeugung gestärkt werden, um eine sichere, umweltschonende und preiswerte Energieversorgung zu gewährleisten. Der VKU hatte mit der Forderung nach der Stilllegung alter, ineffizienter Kohlekraftwerke bereits einen sehr konkreten ordnungspolitischen Vorschlag hierzu gemacht. Solche freiwerdenden Kapazitäten könnten durch neue, hocheffiziente Anlagen anderer Wettbewerber wie den Stadtwerken bedient werden und es würde zu einer erheblichen Reduzierung der CO2-Emissionen kommen.

Laut dimap-Umfrage unterstützten zwei Drittel der Befragten diesen Vorschlag. 60 Prozent der Befragten glauben außerdem, dass sich die Stadtwerke stärker für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren als die Energiekonzerne. "Das zeigt, dass das Engagement der Stadtwerke für eine nachhaltige, bürgerfreundliche Energieversorgung von der Bevölkerung erkannt wird", so Reck.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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