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Verbraucherschützer: Energiepreis-Hammer kommt erst im nächsten Jahr

21.04.2022 | Energienachrichten

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt aktuell, dass die diesjährigen Strom-, Gas- und Nebenkostenabrechnungen die steigenden Energiepreise nur bedingt widerspiegeln. Der wirkliche "Preis-Hammer" komme auf viele Verbraucher erst im nächsten Jahr zu.

Hinweise auf weiter ansteigende Energiekosten

Viele Preiserhöhungen im vergangenen Jahr, so die Verbraucherschützer, seien aus heutiger Sicht noch vergleichsweise moderat ausgefallen. Die tatsächliche Kostenexplosion bei Strom und Gas habe es zum Jahreswechsel gegeben.

Deshalb geht die Verbraucherzentrale davon aus, dass zahlreiche Energieversorger ihre Preise im laufenden Jahr weiter erhöhen werden. Erste Hinweise auf Strompreiserhöhungen im Juli oder August - also zum Zeitpunkt der Abschaffung der EEG-Umlage, die Verbraucher eigentlich entlasten soll - gebe es bereits. Diese würden sich dann auf den jeweiligen Jahresrechnungen Anfang 2023 bemerkbar machen.

Verbraucherschützer warnen vor "Mondpreisen"

Udo Sieverding, Energie-Experte der Verbraucherzentrale NRW, sagt im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Passen Versorger die Preise an, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Die Unternehmen wissen jedoch, dass es zurzeit keine attraktiven Schnäppchen für Verbraucher gibt."

Entsprechend bestehe die Gefahr, dass einige Versorger im Windschatten des Ukraine-Krieges versuchen würden, die Margen hochzuschrauben und "sich die Taschen voll zu machen". Sieverding: "Wir haben erste Strompreise gesehen, die absurd hoch waren. Das grenzt an Mondpreise."

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft.de

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