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Strompreise steigen 2014 nur moderat an

18.11.2013 | Energienachrichten

von Dr. Jörg Heidjann

Die Strompreise steigen zum Jahreswechsel deutlich weniger stark an, als es in den vergangenen Jahren üblich war. Nur knapp 20% der über 1000 deutschen Stromanbieter heben im Januar Ihre Preise an, wie das Vergleichsportal Verivox bekannt gegeben hat. Und der Preisanstieg fällt sehr moderat aus. Denn im Durchschnitt liegt die Preiserhöhung nur bei 3%. Im letzten Jahr hatten zum Jahreswechsel 2012 auf 2013 allein 728 von 854 Grunderversorgern die Preise erhöht und der Durchschnitt betrug damals 11 Prozent.

Diese Entwicklung ist insofern auf den ersten Blick verwunderlich, da doch gerade erst eine deutliche Erhöhung der EEG - Umlage von 5,3 Cent pro kWh auf 6,24 Cent pro KWh bekannt gegeben wurde. Das entspricht einer Erhöhung von rund 20%. Zudem wurden auch die Netzentgelte für 2014 erhöht. Ab dem Jahr 2014 steigen sie je nach Höhe des Jahresverbrauchs auf einen Betrag zwischen 0,025 und 0,178 Cent pro Kilowattstunde.

Warum also verzichten viele Versorger auf eine Erhöhung der Strompreise 2014?
Der Grund liegt darin, dass die Preise an der Leipziger Strombörse seit Mitte 2011 kontinuirlich sinken. Für die Versorger ist der Strom damit auf dem Beschaffungsmarkt also seit dem Jahr 2011 immer günstiger geworden. Und von diesen günstigen Einkaufspreisen profitieren nun die meisten Verbraucher.

Wie stark Verbraucher davon profitieren, hängt von der Einkaufsstrategie und Preispolitik der Versorger ab. Der Stromanbieter EWE aus Oldenburg hat z.B. clever an der Leipziger Strombörse eingekauft und senkt trotz der steigenden Umlagen die Strompreise für das Jahr 2014.

Im Jahr 2013 hatte der Anteil staatlicher Steuern und Abgaben am allgemeinen Strompreis der Privathaushalte erstmals die Schwelle von 50 Prozent überschritten. Im Jahr 2014 ist dieser Wert nun durch die erneute Erhöhung der EEG - Umlage auf über als 52 Prozent gestiegen.

Strompreise 2014

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