Dienstag, 17. Januar 2017
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Strompreise 2014

Autor: Dr. Jörg Heidjann

Was uns Verbraucher interessiert ist die Frage, ob die Strompreise 2014 weiter ansteigen werden und ob es sinnvoll ist, meinen Stromanbieter zu wechseln. Wir haben dazu eine Übersicht mit den wichtigsten Fakten erstellt.

Verbraucher wünschen sich günstige, aber auch faire Stromtarife

  • Mehr als 90 Prozent der Stromwechsler entscheiden sich für einen Tarif mit Preisgarantie
  • Vorauskassetarife haben sich im Strommarkt nicht durchgesetzt und spielen keine Rolle mehr. Weniger als ein Prozent der Wechsler entscheidet sich dafür.
  • Rund 80 Prozent wählen einen Tarif mit einem Jahr Laufzeit
  • ca. 70% wählen einen Ökostromtarif

Strompreise steigen 2014 nur moderat an

  • Zum Jahreswechsel erhöhen nur knapp 20% der über 1000 deutschen Stromanbieter die Strompreise. Aber viele Stromanbieter erhöhen zum April die Preise.
  • Und bei den Anbietern, die die Preise erhöhen, fällt der Preisanstieg zudem sehr moderat aus. Denn im Durchschnitt liegt die Preiserhöhung nur bei 3%.

Zum Vergleich: Im Jahr 2013 hatten zum Jahreswechsel noch 728 von 854 Grunderversorgern in Deutschland die Strompreise erhöht. Im Durchschnitt betrug die Teuerungsrate für Verbraucher im letzten Jahr 11 Prozent (siehe auch Strompreise 2013).

Der Strompreisanstieg, den es in den vergangenen Jahren regelmäßig gegeben hat, bleibt im Jahr 2014 somit aus. Die besseren Einkaufsbedingungen der Versorger auf der einen Seite gleichen die höheren Steuern durch das EEG sowie die gestiegene KWK - Umlage ungefähr aus. Denn die steigende Menge an Ökostrom führt nicht nur zu deutlichen höhren Kosten durch die EEG - Umlage, sondern auch zu einem sinkenden Börsenstrompreis.

Einige Anbieter haben sogar die Strompreise für 2014 gesenkt und geben die besseren Einkaufskonditionen an die Verbraucher weiter. Dazu gehört z.B. der Stromanbieter EWE aus Oldenburg.

Doch viele Branchenexperten erwarten Erhöhungen zur zweiten Jahreshälfte. "Im Juni ist Fußball-WM, da sitzt ganz Deutschland vor dem Fernseher und keiner hat Lust, zum Rechner zu gehen, um sich einen neuen Anbieter zu suchen", meint ein Branchenkenner. "Da kommen die Erhöhungen."

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Strompreis Zusammensetzung 2014

Im Folgenden betrachten wir die Zusammensetzung des Strompreises für das Jahr 2014 und betrachten die einzelnen Posten gesondert. Denn der Strompreis enthält neben dem Abnahmepreis der Versorger (monatlicher Grundbetrag + Arbeitspreis pro kWh) noch zahlreiche Steuern, die auf den „Netto" - Strompreis aufgesattelt werden. Das sind die Stromsteuer, die Konzessionsabgabe, die EEG – Umlage, die KWK – Umlage, die § 19 Umlage sowie die Umsatzsteuer in Höhe von 19%.

EEG Umlage steigt 2014 auf 6,24 Cent / kWh

Für 2014 wurden die Erhöhung der EEG – Umlage sowie der KWG – Umlage festgesetzt. Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt ab dem 1. Januar 2014 2014 von 5,277 Cent / kWh auf 6,24 Cent / kWh. Für einen 2-Personen Haushalt erhöht sich die Stromrechung damit um rund 30 Euro pro Jahr. Insgesamt wird die Ökostromförderung durch das Erneuerbare – Energien - Gesetz (EEG) die deutschen Stromverbraucher in 2014 damit 19,5 Milliarden Euro kosten.

KWK – Umlage wird 2014 erhöht

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben die neuen Netzentgelt-Aufschläge für 2014 bekannt gegeben. Ab dem Jahr 2014 steigen sie je nach Höhe des Jahresverbrauchs auf einen Betrag zwischen 0,025 und 0,178 Cent pro Kilowattstunde.

Altas für Strompreise zeigt regionale Unterschiede

Die Kosten für Strom sind in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Der Strompreis-Atlas zeigt auf der einen Seite eindrucksvoll den rasanten Anstieg der Strompreise und macht diese auch regional vergleichbar. Der Atlas zeigt die  monatlichen Strompreise für 1437 Orte in Deutschland. Grundlage für die Berechnung sind die monatlichen Strompreise des lokalen Versorgers, wobei Tarife mit Kaution, Vorkasse und einmaligem Bonus nicht berücksichtigt werden. Man sieht auf einen Blick, wo Strom in Deutschland eher günstig oder teuer ist.


Quelle: Strompreis - Atlas von StromAuskunft.de

Strompreise 2014: Staat kassiert mehr als 50 Prozent

Seit dem Jahr 2008 ist der Strompreis für Verbraucher um 35 Prozent gestiegen! Und der Staat kassiert kräftig mit. Denn über die Hälfte des Strompreises zahlen Verbraucher an den Staat. Von jedem Euro, den wir mit unseren Stromrechnung bezahlen, bekommt der Staat rund 51 Cent. 

Da stellt sich die Frage, warum auf Strom eine Mehrwertsteuer von 19% erhoben wird, und nicht nur sieben Prozent, wie auf andere lebenswichtige Güter.

Was Verbraucher jetzt tun sollten

Überprüfen Sie Ihren Stromtarif und achten Sie auf die Ankündigungen Ihres Versorgers. Wenn die Strompreise erhöht werden, ist das eine gute Gelegenheit sich mit dem Thema zu beschäftigen und ggf. einen neuen Stromanbieter zu suchen.

Wie Sie den richtigen richtigen Stromanbieter finden und auf Sie achten sollten, wenn Sie ihren Stromanbieter wechseln möchten, lesen Sie auf unserer Seite "Stromanbieter Wechsel".

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