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Armenien, Georgien und Türkei bilden Schwarzmeerenergieverbund

11.12.2014 | Energienachrichten

Die KfW Entwicklungsbank hat Anfang der Woche im Auftrag des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zwei Darlehensverträge in Höhe von über 85 Millionen Euro mit der armenischen Übertragungsnetzbetreibergesellschaft High Voltage Electricity Network abgeschlossen. Das Vorhaben schafft die Voraussetzungen für einen zuverlässigen und flexiblen Stromaustausch zwischen Armenien und Georgien sowie zwischen anderen Ländern der Region. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von mehr als 132 Millionen Euro ergänzt den sogenannten "Schwarzmeerenergieverbund", der bereits die georgischen und türkischen Stromnetze verbindet.

"Der zuverlässige und flexible Stromaustausch zwischen Armenien und Georgien und die damit verbundene bessere Auslastung der Kraftwerke führt zu einer stabileren Stromversorgung in den beiden kaukasischen Staaten sowie der Region. Dies ist für das wirtschaftliche Wachstum und die damit verbundene Armutsminderung der Bevölkerung beider Länder von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist das Vorhaben ein großer Schritt hin zu einer künftigen Anbindung des kaukasischen Stromnetzes an den Stromverbund der EU", so Dr. Norbert Kloppenburg, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Im Rahmen des aktuellen Vorhabens wird der Ausbau des armenischen Stromübertragungsnetzes sowie der Anschluss an das georgische Elektrizitätsnetz durch den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen beiden Ländern sowie einer Umspannstation am Systemübergang Armeniens zu Georgien realisiert.

© 2014 StromAuskunft.de

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft

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