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Ölkatastrophe: Aufruf zum Boykott

27.05.2010 | Energienachrichten

Nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ruft die Meeres-Umweltschutzorganisation "Wal- und Delfinschutz-Forum" (WDSF) zum Tankstellen- und Heizöl-Boykott von Aral und BP auf. Über 2.400 Tankstellen sind in Deutschland von dem Aufruf betroffen. WDSF-Gründer Jürgen Ortmüller: "Nachdem bis heute rund 20.000 Tonnen giftiges Rohöl ungehindert ins Meer geflossen sind und der BP-Konzern rein gar nichts erreicht hat, um die Katastrophe zu stoppen, fühlen wir uns verpflichtet, am Geldhahn des Konzerns zu drehen. Das ist die einzige Sprache, die der Öl-Gigant versteht."

Elf Ölarbeiter ließen bei dem Unfall der versunkenen Plattform "Deepwater Horizon" ihr Leben. Nun prognostiziert das WDSF in der Folge der Katastrophe den Tod von Millionen Meerestieren. "Es handelt sich um die produktivsten Fischereigebiete der Erde. Das bedrohte Küstenökosystem im Mississippi-Delta wird zusammenbrechen. Etliche Arten von Watvögeln sind ebenso wie die laichenden Meeresschildkröten betroffen. Ein großer Teil der Küstenvegetation wird vernichtet. Viele Walarten wie die bedrohten Pottwale sowie Delfine und Walhaie sind von dem Unglück bedroht", so Ortmüller.

Offiziell schreibt BP mit der Tankstellenmarke Aral die Unfallverantwortung dem schweizerischen Unternehmen Transocean zu, das die Ölplattform im Auftrag des Ölriesen betrieb.

© 2010 StromAuskunft

Björn Katz, Redaktion StromAuskunft


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