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Klimawandel und Modernisierung lassen Heizkosten sinken

02.04.2013 | Energienachrichten

Obwohl die aktuelle Kältewelle einen kurzfristigen Mehrbedarf ausgelöst hat, ist in deutschen Wohngebäuden der langfristige Trend eines sinkenden Heizenergieverbrauchs zu erkennen. Laut Energieverbrauchskennwerten der gemeinnützigen co2online GmbH werden hierzulande jährlich drei Kilowattstunden pro Quadratmeter weniger verbraucht. Zudem hat sich der Anteil vielverbrauchender Gebäude mit über 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter in den letzten zehn Jahren halbiert.

Heutzutage, so besagen die Daten von co2online, verbrauchen zentralbeheizte Altbauten durchschnittlich nur noch 125 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Dies bedeutet eine Verbesserung um eine Effizienzklasse. "Diese erfreuliche Entwicklung verdanken wir überwiegend der energetischen Gebäudemodernisierung", weiß co2online-Geschäftsführer Dr. Johannes D. Hengstenberg. Der Anstieg der deutschen Wintertemperaturen um 1,3 Grad Celsius seit 1970 spiele jedoch ebenfalls eine Rolle, denn allein dadurch sei der Energieverbrauch um sieben Kilowattstunden pro Quadratmeter gesunken. Hengstenberg: "So erspart der Klimawandel den Deutschen etwa zwei Milliarden Euro an Heizkosten im Jahr."

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Björn Katz, Redaktion GasAuskunft


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